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Aus den Tropen kam der sonnenschützende Strohhut. Noch heute werden fast alle Strohqualitäten handge-flochten.

Palmblattfasern aus Ecuador nennt man „Panama“ - die Hüte wurden durch den Panamakanal nach Europa verschifft. Für die Herstellung werden zunächst Palmblätter geerntet und gekocht. Dieser Prozess erfordert viel Feingefühl und Erfahrung.

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Anschließend werden die Blätter in der Sonne auf natürliche Weise getrocknet. Dann wird jeder Strang der getrockneten Fasern gespalten und die Halme werden Knoten für Knoten verflochten. Dabei repräsentiert jeder Knoten die Geschichte der ecuadorianischen Weber/innen, ihre Gefühle, ihre Kultur und vor allem die Tradition der Strohhutherstellung, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Je nach Qualität kann der Flechtprozess eines einzelnen Huts bis zu sechs Monate dauern! 

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Die Hüte werden in heißem Wasser gewaschen und sorgfältig kontrolliert. Danach werden sie im heißen Sonnenlicht getrocknet. Nachdem die Oberfläche geglättet worden ist, werden die Strohhüte schließlich mit speziellen Maschinen in ihre endgültige Form gebracht.

Der fertige Panamahut ist ein Kunstwerk, exquisit und einzigartig.

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Neben Panamahüten findet man auch häufig Hüte, die aus Viskosefasern hergestellt werden. Diese Qualität wird als „Toyo“ bezeichnet und weist einen strohartigen Look auf.